Futterumstellung

Futterumstellung auf natürliches Hundefutter

Mit einer Futterumstellung auf natürliches Hundefutter tut man der Gesundheit seines Hundes einen großen Gefallen. Dabei kommt es natürlich darauf an, was der Hund vorher zu Fressen bekommen hat, und was er nun für eine Fütterung erhalten soll.

Vom Industriefutter zum BARF

Je länger ein Hund industriell gefertigtes Trockenfutter bekommen hat, desto schwieriger ist für ihn anfangs die Umstellung. Denn das extrudierte, herkömmliche Trockenfutter enthält meist einen hohen Anteil an Kohlenhydraten. Die Stärke aus Getreide oder Kartoffeln werden benötigt, um das Industriefutter beim Herstellungsvorgang zusammenzukleben. Der gesamte Verdauungsvorgang des Hundes hat sich über die Jahre auf die minderwertigen Kohlenhydrate eingestellt. Daher empfehlen viele Tierärzte, den Verdauungstrakt des Hundes am Anfang vom Industriefutter zu befreien und 24 Stunden lang einen so genannten „Hungertag“ einzuführen. Das ist für gesunde Hunde überhaupt kein Problem – für Welpen reicht es aus, eine Mahlzeit auszulassen.

Anfangs sollte man nur eine Fleischsorte zusammen mit leicht verdaulichem Gemüse füttern. Um sowohl Abwechslung als auch eine sichere Nährstoffversorgung zu bieten, empfiehlt sich das Erstellen eines Ernährungsplans nach den Empfehlungen von Barf-Experten wie Nadine Wolf, Swanie Simon oder denen des futtermedicus.

Natürlich reagiert der gesamte Organismus des Hundes auf die Umstellung. Weicherer Kot ist anfangs völlig normal und ist der Umstellung des Verdauungsprozesses geschuldet. Schließlich müssen sich Magen, Darm, einfach das gesamte Verdauungssystem auf das komplett anders strukturierte Futter umstellen. Das kohlenhydratreiche Industriefutter hemmt beispielsweise die Produktion der Magensäure. Zu Beginn heißt es also: Erst wenn keine Probleme mehr auftreten, können weitere Fleisch- und Gemüsesorten verfüttert werden. Eine Knochenfütterung kann noch warten bis sich der Hund an rohes Fleisch, Pansen, Gemüse und Innereien gewöhnt hat.

Vom Industriefutter zu fertigen Barf-Menüs

Neu-Barfer sorgen sich häufig um die Nährstoffversorgung ihres Hundes. Überall finden sie Ratschläge zur optimalen Supplementierung, die sich teilweise sogar widersprechen. Besonders Anfänger sind sich nicht sicher, welche Pulver und Öle in welchen Mengen richtig sind. Hier helfen sowohl sinnvoll aufgestellte Futterpläne als auch fertig zusammengestellte Barf-Menüs. Solche Menüs erleichtern nicht nur die frische Küche, weil die einzelnen Komponenten bereits in einem optimalen Verhältnis zusammengestellt sind, die Menüs nehmen ebenfalls die Sorge vor möglichen Mängeln hinsichtlich der Nährstoffe und Vitamine. Komplette Barf-Menüs gibt es in verschiedenen Fleischsorten und mit unterschiedlichen Gemüse/Fleisch Kombinationen. Eine Futterumstellung auf fertige Complete oder Complete Plus Menüs ist besonders für Anfänger eine wertvolle Entlastung.

Vom Industriefutter zu getrocknetem Barf

Natürlich ist die Fütterung mit selbst zusammengestellten, frischen Barf-Komponenten die wohl gesündeste Art der Hundeernährung. Für alle, die aus Zeit- oder Platzgründen keine Möglichkeit für eine Barf-Fütterung mit tiefgekühlten, rohen Komponenten haben, bieten wir mit unserem Trockenbarf eine hochwertige und gesunde Alternative zum herkömmlichen Industrie-Trockenfutter.

Das Trockenbarf besteht ausschließlich aus reinem Muskelfleisch, Innereien, Calcium-Knochen, Gemüse, Obst und Ölen – komplett ohne künstliche Vitamin- oder Mineralstoffzusätze. Der Herstellungsprozess kombiniert luft- und gefriergetrocknete Zutaten in einem neuen Verfahren, so dass alle lebensnotwendigen Nährstoffe, die direkt in den Ursprungszutaten enthalten sind, erhalten bleiben.

Eine Umstellung auf getrocknetes Barf ist für gesunde Hunde überhaupt kein Problem. Der Säurehaushalt muss sich anfangs natürlich auch umstellen, da der Hund die minderwertigen Kohlenhydrate aus dem Industriefutter gewohnt war. Besonders anfangs fressen Hunde deswegen vermehrt Gras, was nach etwa zwei Wochen wieder aufhört. Außerdem kotet der Hund wesentlich weniger, weil das Trockenbarf zum allergrößten Teil aus für den Hund verwertbaren Rohstoffen besteht. Industriefutter andererseits besteht aus unverdaulichen Substanzen, wie Getreide, Horn oder Federn, die unverdaut ausgeschieden werden und die Kotmenge erhöhen. Dass der Hund aufgrund des Barfens eine wesentliche kleinere Kotmenge ausscheidet ist normal, gewünscht und auch gesund.