Rohfütterung beim Hund – ein tierärztlicher Blick
Stefanie Krukemeyer (links im Bild) ist Tierärztin aus Leidenschaft und hat sich auf die Gesundheit von Hunden spezialisiert. In ihrer Praxis in Hamm (Westfalen) begleitet sie Hundehalter:innen, die auf das Ernährungskonzept BARF setzen – vom jungen Welpen bis zum Senior.
Auch privat prägen Hunden ihr Leben: Ihre besondere Begeisterung gilt den Irish Settern, die sie selbst hält und züchtet. FRESCO hat Stefanie Krukemeyer in ihrer Praxis besucht und mit ihr über Chancen, Risiken und Erfahrungen rund um die Rohfütterung von Hunden gesprochen.
Rohfütterung beim Hund – ein tierärztlicher Blick
Stefanie Krukemeyer (links im Bild) ist Tierärztin aus Leidenschaft und hat sich auf die Gesundheit von Hunden spezialisiert. In ihrer Praxis in Hamm (Westfalen) begleitet sie Hundehalter:innen, die auf das Ernährungskonzept BARF setzen – vom jungen Welpen bis zum Senior. Auch privat prägen Hunden ihr Leben: Ihre besondere Begeisterung gilt den Irish Settern, die sie selbst hält und züchtet. FRESCO hat Stefanie Krukemeyer in ihrer Praxis besucht und mit ihr über Chancen, Risiken und Erfahrungen rund um die Rohfütterung von Hunden gesprochen.
Auch privat prägen Hunden ihr Leben: Ihre besondere Begeisterung gilt den Irish Settern, die sie selbst hält und züchtet. FRESCO hat Stefanie Krukemeyer in ihrer Praxis besucht und mit ihr über Chancen, Risiken und Erfahrungen rund um die Rohfütterung von Hunden gesprochen.
FRESCO: Liebe Frau Krukemeyer, Sie sind eine erfahrene Tierärztin und ebenso eine Verfechterin des Barfens. Können Sie uns kurz erläutern, was darunter zu verstehen ist.
S. Krukemeyer: Barf bedeutet auf Deutsch übersetzt biologisch artgerechte Rohfütterung. Hintergedanke ist, dass die Hunde naturnah ernährt werden. Nicht komplett abgekochte Nahrung und auch nicht mit irgendwas Extrudiertem oder Getrocknetem – sondern frisches Fleisch und Innereien, Obst und Gemüse, mit entsprechenden Vitaminen und Mineralstoffen angereichert. Also der Sinn dahinter ist, Hunde so natürlich und mit frischen, wenig verarbeiteten Zutaten zu ernähren.
FRESCO: Was würden Sie Hundehaltenden, die Barfen möchten, raten?
S. Krukemeyer: Es gibt ja nicht nur eine einzige Art des Barfens. Entsprechend muss das Barfen natürlich auch individuell auf den Bedarf des jeweiligen Hundes angepasst werden. Viele Hundebesitzer haben zunächst Angst davor, etwas falsch zu machen. Denn Barfen bedeutet nicht, ich nehme ein Stück Fleisch, etwas Reis und ein paar Karotten – das wäre absolut nicht bedarfsdeckend. Denn es fehlen dann gänzlich Vitamine, Mineralstoffe, Calcium und die essenziellen Fettsäuren. Der Hund würde bei der oben skizzierten Mahlzeit unterversorgt.
Zum Barfen gehören auch Innereien, die dem Hund wichtige Vitamine liefern sowie Obst und Gemüse. Die Herausforderung des Barfens besteht nun darin, die Portionen mit allen Zutaten in korrektem Verhältnis zusammenzusetzen, sodass sie sowohl artgerecht als auch bedarfsdeckend für den Hund sind.
FRESCO: Apropos Bedarfsdeckung – ist diese denn täglich zu erzielen?
S. Krukemeyer: Dazu gibt es eine Faustregel, die besagt, dass für die Deckung des Bedarfs der Durchschnitt von sechs Wochen betrachtet wird. Wenn der Hund zum Beispiel montags etwas weniger Kalzium hatte, ist darauf zu achten, dass er dienstags etwas mehr bekommt. Am Ende der sechs Wochen muss der Durchschnitt passen, wobei extreme Nährstoffschwankungen in den Futterrationen aber möglichst zu vermeiden sind. Das kann herausfordernd sein und gerade Anfängern würde ich immer empfehlen, sich fachliche Unterstützung durch eine Ernährungsberater:in oder einer Fachtierärztin oder eines Fachtierarztes für Ernährung zu holen.
Gerade auch bei Welpen großwüchsiger Rassen ist dies besonders ratsam, denn diese wachsen sehr schnell und mit jedem Monat ändert sich der Bedarf, sodass die Ernährung regelmäßig anzupassen ist. Mit jedem Kilo, welches der Hund zunimmt, erhöht sich ja auch der Bedarf an Vitaminen und Nährstoffen. Diese müssen immer wieder neu berechnet werden. Bei uns in der Praxis machen wir das in der Regel monatlich. Beim Calcium- und Phosphorbedarf wiederum ist es genau andersherum. Ein 4 Monate alter Hund hat einen sehr viel höheren Bedarf an Calcium und Phosphor pro kg Körpergewicht (KGW) und Tag als z.B. ein 10 Monate alter Hund. Natürlich wiegt ein 10 Monate alter Hund auch mehr, aber der Bedarf pro kg KGW pro Tag nimmt ab, je mehr sich der Hund an die 12 Lebensmonate annähert. Das kann man in Tabellen sehen: Calcium- und Phosphorbedarf wachsender Hunde in mg pro kg KGW pro Tag. Dieser verändert sich, je älter ein Hund im Wachstum wird.
Wenn ein Hundehalter hier keinen Fahrplan hat, schleichen sich schnell Fehler ein. Aber mit kompetenter Unterstützung geht das wunderbar und wir haben sehr gute Erfahrungen. Ich barfe seit 21 Jahren und habe viele Hunde vom ersten bis zum letzten Moment begleitet und kann sicher sagen, dass man Hunde wirklich ein Leben lang barfen kann.
FRESCO: Wie erkennt der Hundehalter denn eine Über- oder Unterdeckung an Nährstoffen?
S. Krukemeyer: Auf lange Sicht kann ein Mangel z.B. zu einer Unterversorgung mit Vitamin A führen, Überversorgungen hingegen zu beispielsweise Lebererkrankungen. Dies macht sich auch durch den allgemeinen Gesundheitszustand des Hundes bemerkbar. Hinweise darauf sind ein stumpfes Haarkleid, raue Haut, Schuppen, aufgesprungene Pfoten, schlechte Krallenqualität, Leistungsverminderung und auch Konditionsverlust. Hunde werden schneller müde und wollen gar nicht mehr so aktiv mitlaufen – und dass, obwohl sie beispielsweise Mitten im Leben stehen. Hundehalter denken dann oft, dass dies am Alter liegt, was aber oftmals nicht der Fall ist.
Bei Hunden im Wachstum hingegen kann eine Über- bzw. Unterdeckung an Nährstoffen zu einer Rachitis führen oder wenn das Calcium-Phosphor-Verhältnis nicht passt, zu Knochenverformungen mit der Folge, dass er nicht mehr korrekt hochwächst[AG1.1]. Und wenn im Knochenwachstum aufgrund einer Mangelernährung derartiges passiert, lässt sich dies auch nicht mehr ohne weiteres ‚geradebiegen‘. Wesentlich ist, dass ein Mangel führzeitig erkannt wird. Gerade beim heranwachsenden Hund ist Vorsicht geboten.
FRESCO: Ihrer Einschätzung nach sind sich Hundehalter oftmals nicht bewusst, dass der Hund für eine bedarfsdeckende Ernährung nicht nur Protein, sondern auch Kohlenhydrate und Ballaststoffe erhalten muss?
S. Krukemeyer: Ja, das ist einer der Fehler, den ich immer wieder sehe. Wir haben häufig Kund:innen, die ihren Hunden reine Kochwurst füttern und dann mit Symptomen wie Magen-Darm-Problemen, Flatulenzen oder wechselndem Kot in unserer Praxis vorstellig werden. Da fehlt den Hunden dann einfach alles. Diese Wurst muss für Hunde noch aufgepimpt werden. Zum Beispiel mit Süßkartoffel, Kartoffel oder matschigem Reis und natürlich auch mit Ballaststoffen. Diese sind wiederum auch Futter für die Dickdarmbakterien. Sie produzieren flüchtige Fettsäuren daraus, welche dann wieder gut für die Darmzotten sind. Die Zusammenhänge zu verstehen, ist sehr wichtig und werden von vielen Hundehaltenden oftmals aber nicht bedacht. Für eine gesunde Darmflora sind Ballaststoffe ganz wichtig.
FRESCO: Viele Hundehaltende denken ja, dass die Rohfleischfütterung des Hundes auf seine Verwandtschaft mit dem Wolf zurückzuführen ist. Was können Sie dazu sagen?
S. Krukemeyer: Es wird immer der Wolf angeführt und der Hund als Fleischfresser dargestellt. Aber unsere Hunde sind keine Wölfe! Schon lange nicht mehr! Sie sind seit Jahrtausenden domestiziert und bereits mit den Nomaden mitgelaufen, die den Hund sicher nicht mit Trockenfleisch ernährt haben. Da hat der Hund eher sowas wie Brotkruste bekommen. Im Laufe all dieser Jahre hat er sich an diese Ernährungsform angepasst. Der Hund ist kein reiner Fleischfresser, sondern aufgrund der Domestizierung ein Allesfresser mit Vorliebe zum Fleisch geworden.
FRESCO: Liebe Frau Krukemeyer, Sie sind eine erfahrene Tierärztin und ebenso eine Verfechterin des Barfens. Können Sie uns kurz erläutern, was darunter zu verstehen ist.
S. Krukemeyer: Barf bedeutet auf Deutsch übersetzt biologisch artgerechte Rohfütterung. Hintergedanke ist, dass die Hunde naturnah ernährt werden. Nicht komplett abgekochte Nahrung und auch nicht mit irgendwas Extrudiertem oder Getrocknetem – sondern frisches Fleisch und Innereien, Obst und Gemüse, mit entsprechenden Vitaminen und Mineralstoffen angereichert. Also der Sinn dahinter ist, Hunde so natürlich und mit frischen, wenig verarbeiteten Zutaten zu ernähren.
FRESCO: Was würden Sie Hundehaltenden, die Barfen möchten, raten?
S. Krukemeyer: Es gibt ja nicht nur eine einzige Art des Barfens. Entsprechend muss das Barfen natürlich auch individuell auf den Bedarf des jeweiligen Hundes angepasst werden. Viele Hundebesitzer haben zunächst Angst davor, etwas falsch zu machen. Denn Barfen bedeutet nicht, ich nehme ein Stück Fleisch, etwas Reis und ein paar Karotten – das wäre absolut nicht bedarfsdeckend. Denn es fehlen dann gänzlich Vitamine, Mineralstoffe, Calcium und die essenziellen Fettsäuren. Der Hund würde bei der oben skizzierten Mahlzeit unterversorgt.
Zum Barfen gehören auch Innereien, die dem Hund wichtige Vitamine liefern sowie Obst und Gemüse. Die Herausforderung des Barfens besteht nun darin, die Portionen mit allen Zutaten in korrektem Verhältnis zusammenzusetzen, sodass sie sowohl artgerecht als auch bedarfsdeckend für den Hund sind.
FRESCO: Apropos Bedarfsdeckung – ist diese denn täglich zu erzielen?
S. Krukemeyer: Dazu gibt es eine Faustregel, die besagt, dass für die Deckung des Bedarfs der Durchschnitt von sechs Wochen betrachtet wird. Wenn der Hund zum Beispiel montags etwas weniger Kalzium hatte, ist darauf zu achten, dass er dienstags etwas mehr bekommt. Am Ende der sechs Wochen muss der Durchschnitt passen, wobei extreme Nährstoffschwankungen in den Futterrationen aber möglichst zu vermeiden sind. Das kann herausfordernd sein und gerade Anfängern würde ich immer empfehlen, sich fachliche Unterstützung durch eine Ernährungsberater:in oder einer Fachtierärztin oder eines Fachtierarztes für Ernährung zu holen.
Gerade auch bei Welpen großwüchsiger Rassen ist dies besonders ratsam, denn diese wachsen sehr schnell und mit jedem Monat ändert sich der Bedarf, sodass die Ernährung regelmäßig anzupassen ist. Mit jedem Kilo, welches der Hund zunimmt, erhöht sich ja auch der Bedarf an Vitaminen und Nährstoffen. Diese müssen immer wieder neu berechnet werden. Bei uns in der Praxis machen wir das in der Regel monatlich. Beim Calcium- und Phosphorbedarf wiederum ist es genau andersherum. Ein 4 Monate alter Hund hat einen sehr viel höheren Bedarf an Calcium und Phosphor pro kg Körpergewicht (KGW) und Tag als z.B. ein 10 Monate alter Hund. Natürlich wiegt ein 10 Monate alter Hund auch mehr, aber der Bedarf pro kg KGW pro Tag nimmt ab, je mehr sich der Hund an die 12 Lebensmonate annähert. Das kann man in Tabellen sehen: Calcium- und Phosphorbedarf wachsender Hunde in mg pro kg KGW pro Tag. Dieser verändert sich, je älter ein Hund im Wachstum wird.
Wenn ein Hundehalter hier keinen Fahrplan hat, schleichen sich schnell Fehler ein. Aber mit kompetenter Unterstützung geht das wunderbar und wir haben sehr gute Erfahrungen. Ich barfe seit 21 Jahren und habe viele Hunde vom ersten bis zum letzten Moment begleitet und kann sicher sagen, dass man Hunde wirklich ein Leben lang barfen kann.
FRESCO: Wie erkennt der Hundehalter denn eine Über- oder Unterdeckung an Nährstoffen?
S. Krukemeyer: Auf lange Sicht kann ein Mangel z.B. zu einer Unterversorgung mit Vitamin A führen, Überversorgungen hingegen zu beispielsweise Lebererkrankungen. Dies macht sich auch durch den allgemeinen Gesundheitszustand des Hundes bemerkbar. Hinweise darauf sind ein stumpfes Haarkleid, raue Haut, Schuppen, aufgesprungene Pfoten, schlechte Krallenqualität, Leistungsverminderung und auch Konditionsverlust. Hunde werden schneller müde und wollen gar nicht mehr so aktiv mitlaufen – und dass, obwohl sie beispielsweise Mitten im Leben stehen. Hundehalter denken dann oft, dass dies am Alter liegt, was aber oftmals nicht der Fall ist.
Bei Hunden im Wachstum hingegen kann eine Über- bzw. Unterdeckung an Nährstoffen zu einer Rachitis führen oder wenn das Calcium-Phosphor-Verhältnis nicht passt, zu Knochenverformungen mit der Folge, dass er nicht mehr korrekt hochwächst[AG1.1]. Und wenn im Knochenwachstum aufgrund einer Mangelernährung derartiges passiert, lässt sich dies auch nicht mehr ohne weiteres ‚geradebiegen‘. Wesentlich ist, dass ein Mangel führzeitig erkannt wird. Gerade beim heranwachsenden Hund ist Vorsicht geboten.
FRESCO: Ihrer Einschätzung nach sind sich Hundehalter oftmals nicht bewusst, dass der Hund für eine bedarfsdeckende Ernährung nicht nur Protein, sondern auch Kohlenhydrate und Ballaststoffe erhalten muss?
S. Krukemeyer: Ja, das ist einer der Fehler, den ich immer wieder sehe. Wir haben häufig Kund:innen, die ihren Hunden reine Kochwurst füttern und dann mit Symptomen wie Magen-Darm-Problemen, Flatulenzen oder wechselndem Kot in unserer Praxis vorstellig werden. Da fehlt den Hunden dann einfach alles. Diese Wurst muss für Hunde noch aufgepimpt werden. Zum Beispiel mit Süßkartoffel, Kartoffel oder matschigem Reis und natürlich auch mit Ballaststoffen. Diese sind wiederum auch Futter für die Dickdarmbakterien. Sie produzieren flüchtige Fettsäuren daraus, welche dann wieder gut für die Darmzotten sind. Die Zusammenhänge zu verstehen, ist sehr wichtig und werden von vielen Hundehaltenden oftmals aber nicht bedacht. Für eine gesunde Darmflora sind Ballaststoffe ganz wichtig.
FRESCO: Viele Hundehaltende denken ja, dass die Rohfleischfütterung des Hundes auf seine Verwandtschaft mit dem Wolf zurückzuführen ist. Was können Sie dazu sagen?
S. Krukemeyer: Es wird immer der Wolf angeführt und der Hund als Fleischfresser dargestellt. Aber unsere Hunde sind keine Wölfe! Schon lange nicht mehr! Sie sind seit Jahrtausenden domestiziert und bereits mit den Nomaden mitgelaufen, die den Hund sicher nicht mit Trockenfleisch ernährt haben. Da hat der Hund eher sowas wie Brotkruste bekommen. Im Laufe all dieser Jahre hat er sich an diese Ernährungsform angepasst. Der Hund ist kein reiner Fleischfresser, sondern aufgrund der Domestizierung ein Allesfresser mit Vorliebe zum Fleisch geworden.
Hund von Frau Krukemeyer
© Blickwinkel Photohraphie AB-M
Hund von Frau Krukemeyer
© Blickwinkel Photohraphie AB-M
Dank HPP-Verfahren zum hygienisch sicheren Fertigbarf
FRESCO: FRESCO hat viel in die Entwicklung einer HPP-Anlage investiert, um das Barfen für Hund und Mensch sicher zu machen. Vielen Hundehaltern ist leider gar nicht bewusst, wie viele Keime sich in den rohen Zutaten verbergen und welche Gesundheitsgefahren damit einhergehen. Gerade wenn Kinder oder immungeschwächte Menschen wie Senioren mit im Haushalt leben, besteht für diese ein großes Risiko. Mit unserem HPP-Verfahren minimieren wir dieses Risiko sehr. Welche Erfahrung machen Sie?
S. Krukemeyer: Die Keimbelastung ist eine berechtigte Angst, die auch viele meiner Kollegen bewegt. Daher raten auch so viele Tierärzte vom Barfen ab. Dennoch gibt es auch hier Möglichkeiten, wie eben bei FRESCO, wo durch sehr hohen Druck die Keime und Bakterien auf ein Minimum reduziert werden. Das Risiko wird minimiert und dennoch bleiben die Vitalstoffe, die Struktur des Fleisches, die Vitamine und Mineralstoffe gänzlich erhalten. Dazu gab es vor einigen Monaten einen großen, unabhängigen Test durch Dogorama, in welchem dies untersucht wurde und in dem FRESCO als Testsieger mit besonders guten Ergebnissen zwischen den anderen Barf-Herstellern positiv herausstach. Absolut unbedenklich lautete das Ergebnis. Das finde ich ganz toll! Bei zwei anderen Barf-Herstellern wurden hingegen Salmonellen und ein überhöhter Gehalt an Clostridien gefunden. Das ist erschreckend!
FRESCO: Ist die Hygiene bei der Zubereitung der Futterrationen oder der Fütterung grundsätzlich ein zu wenig beachtetes Problem?
S. Krukemeyer: Wir hoffen natürlich, dass dieses Thema bei allen Hundehaltern, die barfen mittlerweile angekommen ist. Das beispielsweise kein Holzbrett für rohes Fleisch verwendet werden darf, weil dies durch die Holzstruktur nicht adäquat gereinigt werden kann, weiß – glaube ich – heutzutage jeder. Am besten eignen sich Teller oder Schüsseln, die anschließend in der Spülmaschine kommen. Auch die Näpfe, aus denen der Hund frisst, dürfen nach dem Verzehr der Mahlzeit nicht stehen gelassen werden, da sich dann Keime und Bakterien weiterverbreiten. Diese sollte immer mit kochendem Wasser – besser noch in der Spülmaschine – gereinigt werden. Es ist sehr wichtig, dass beim Barfen sauber gearbeitet wird
FRESCO: Sehen Sie weitere Punkte, die beim Umgang mit Barf zu beachten sind?
S. Krukemeyer: Ja, zum Beispiel die Verpackung. Das wissen sehr viele Hundehalter nicht. Wenn das Fleisch wie Euer FRESCO FrischBarf eingeschweißt ist, dann sollte dies idealerweise nicht in der Verpackung auftauen. Vielmehr ist die Folie abzuziehen und die gefrorene Portion in eine Dose mit Deckel umzufüllen. Aufgetaut werden sollte das Produkt nicht bei 23 Grad Raumtemperatur, sondern vielmehr im Kühlschrank. Nach 24 Stunden ist die Portion dann verzehrbereit.
FRESCO: Aus welchem Grund sprechen Sie diese Empfehlung aus?
S. Krukemeyer: Viele Menschen bedenken nicht, dass wir auch Keime und Bakterien an den Händen haben. Selbst wenn wir uns zur Verarbeitung des rohen Fleischs die Hände waschen, so haben wir die Portionen ja bereits in der Hand gehabt, als wir diese in der Kühltruhe verstaut haben. Je länger die Folie beim Auftauen nun am Fleisch bleibt und mit diesem in Kontakt ist, desto größer ist auch wieder die Gefahr der Keimbelastung. Ein weiterer Punkt, der für die Entfernung der Folie spricht, ist der, dass nicht so viel Fleisch in der Folie hängen bleibt. Gerade der von Hunden so begehrte Sud lässt sich so einfach in den Napf schütten.
FRESCO: Würden Sie sagen, dass gebarfte Hunde anfälliger für Infektionen durch Keime oder Bakterien sind?
S. Krukemeyer: Aus meiner Sicht als Tierärztin kann ich das nicht bestätigen. Meistens holen sich die Tiere diese draußen und das kann genauso gebarfte Hunde treffen, wie auch Hunde, die mit Trocken- oder Nassfutter gefüttert werden.
FRESCO: Aber dennoch würden sie begrüßen, dass durch das HPP-Verfahren Keime und Bakterien reduziert werden?
S. Krukemeyer: Genau. Man hat in dem Dogorama-Ergebnis gesehen, wie viele Keime im rohen Fleisch enthalten sind, die da überhaupt nicht hingehören. Auch pathogene Keime, die echt gefährlich sind und immer krank machen. Und dabei denke ich dann nicht nur an unsere Hunde: Es gibt Keime, die vom Hund auf dem Menschen übertragen werden. Das sind die sogenannten Zoonosen. Einige von ihnen sind sogar meldepflichtig wie beispielsweise die Salmonellen.
Daher finde ich es sehr wichtig beim Barf genau hinzuschauen. Wird das Fleisch vom Barf-Hersteller in Bezug auf Keime und Bakterien reduziert und wenn ja, welche Verfahren kommen zum Einsatz? Hier sticht auch wieder ganz klar die HPP-Methode von FRESCO hervor, denn mit diesem werden die Keime zuverlässig durch hohen Druck abgetötet, ohne die Vitamine und Mineralstoffe herauszuziehen. Diese Art der Keimreduktion kennen wir ja schon aus der Lebensmittelindustrie wie zum Beispiel bei Babynahrung. Und auch für die Barf-Hersteller empfinde ich das HPP-Verfahren als ideal hervorragend.
FRESCO: Ihre Hunde haben eine sehr gesunde Erscheinung. Darf ich fragen, was Sie füttern?
S. Krukemeyer: Ich barfe tatsächlich. Meine Hunde werden seit 17 Jahren gebarft, kriegen ihr Rohfleisch und man sieht es ja nun auch an meiner alten Hündin. Die Oma ist im August 14 Jahre alt geworden. Sie ist gesund alt geworden, macht tolle Häufchen und das Fell glänzt. Sie läuft noch gut zwei Stunden mit. Natürlich ist sie nicht vor altersbedingten Erkrankungen oder etwa dem Vestibularsyndrom oder einem Schlaganfall geschützt. Das kann leider jeder Hund bekommen und da ändert auch das Barfen nichts. Aber meine Hunde mögen die Frisch und Natürlichkeit gerne, und sie vertragen es gut. Also ich kann nur sagen, ich bin damit sehr zufrieden. Ich fahre damit jetzt schon seit 17 Jahren gut und ich würde es nicht anders machen.
FRESCO: Füttern Sie FRESCO FrischBarf?
S. Krukemeyer: Aber klar! Ich bin davon absolut überzeugt. Unglaublich hohe Qualität und ich finde, dass es super zusammengesetzt mit Blick auf die prozentuale Verteilung der Zutaten. Das ist einfach genau das, was Sie bei vielen anderen Barfherstellern nicht vorfinden. Und deshalb bin ich ein absoluter Verfechter auch von FRESCO FrischBarf. Und natürlich überzeugt das FRESCO FrischBarf dadurch, dass die Produkte hygienisch unbedenklich sind. Denn jede FRESCO FrischBarf-Portion wird mit hohem Druck von 5.000 bar behandelt, so dass die Gefahr von pathogenen Keime wie Salmonellen, Yersinien,Campylobacter u.a. im Frischfleisch minimiert wird. Deshalb weiß ich, dass ich ein sicheres Produkt kaufe, bei dem die Vitalstoffe jedoch erhalten sind, da diese durch die Druckbehandlung keinen Schaden nehmen.
FRESCO: Vielen herzlichen Dank für das interessante Gespräch.
Dank HPP-Verfahren zum hygienisch sicheren Fertigbarf
FRESCO: FRESCO hat viel in die Entwicklung einer HPP-Anlage investiert, um das Barfen für Hund und Mensch sicher zu machen. Vielen Hundehaltern ist leider gar nicht bewusst, wie viele Keime sich in den rohen Zutaten verbergen und welche Gesundheitsgefahren damit einhergehen. Gerade wenn Kinder oder immungeschwächte Menschen wie Senioren mit im Haushalt leben, besteht für diese ein großes Risiko. Mit unserem HPP-Verfahren minimieren wir dieses Risiko sehr. Welche Erfahrung machen Sie?
S. Krukemeyer: Die Keimbelastung ist eine berechtigte Angst, die auch viele meiner Kollegen bewegt. Daher raten auch so viele Tierärzte vom Barfen ab. Dennoch gibt es auch hier Möglichkeiten, wie eben bei FRESCO, wo durch sehr hohen Druck die Keime und Bakterien auf ein Minimum reduziert werden. Das Risiko wird minimiert und dennoch bleiben die Vitalstoffe, die Struktur des Fleisches, die Vitamine und Mineralstoffe gänzlich erhalten. Dazu gab es vor einigen Monaten einen großen, unabhängigen Test durch Dogorama, in welchem dies untersucht wurde und in dem FRESCO als Testsieger mit besonders guten Ergebnissen zwischen den anderen Barf-Herstellern positiv herausstach. Absolut unbedenklich lautete das Ergebnis. Das finde ich ganz toll! Bei zwei anderen Barf-Herstellern wurden hingegen Salmonellen und ein überhöhter Gehalt an Clostridien gefunden. Das ist erschreckend!
FRESCO: Ist die Hygiene bei der Zubereitung der Futterrationen oder der Fütterung grundsätzlich ein zu wenig beachtetes Problem?
S. Krukemeyer: Wir hoffen natürlich, dass dieses Thema bei allen Hundehaltern, die barfen mittlerweile angekommen ist. Das beispielsweise kein Holzbrett für rohes Fleisch verwendet werden darf, weil dies durch die Holzstruktur nicht adäquat gereinigt werden kann, weiß – glaube ich – heutzutage jeder. Am besten eignen sich Teller oder Schüsseln, die anschließend in der Spülmaschine kommen. Auch die Näpfe, aus denen der Hund frisst, dürfen nach dem Verzehr der Mahlzeit nicht stehen gelassen werden, da sich dann Keime und Bakterien weiterverbreiten. Diese sollte immer mit kochendem Wasser – besser noch in der Spülmaschine – gereinigt werden. Es ist sehr wichtig, dass beim Barfen sauber gearbeitet wird
FRESCO: Sehen Sie weitere Punkte, die beim Umgang mit Barf zu beachten sind?
S. Krukemeyer: Ja, zum Beispiel die Verpackung. Das wissen sehr viele Hundehalter nicht. Wenn das Fleisch wie Euer FRESCO FrischBarf eingeschweißt ist, dann sollte dies idealerweise nicht in der Verpackung auftauen. Vielmehr ist die Folie abzuziehen und die gefrorene Portion in eine Dose mit Deckel umzufüllen. Aufgetaut werden sollte das Produkt nicht bei 23 Grad Raumtemperatur, sondern vielmehr im Kühlschrank. Nach 24 Stunden ist die Portion dann verzehrbereit.
FRESCO: Aus welchem Grund sprechen Sie diese Empfehlung aus?
S. Krukemeyer: Viele Menschen bedenken nicht, dass wir auch Keime und Bakterien an den Händen haben. Selbst wenn wir uns zur Verarbeitung des rohen Fleischs die Hände waschen, so haben wir die Portionen ja bereits in der Hand gehabt, als wir diese in der Kühltruhe verstaut haben. Je länger die Folie beim Auftauen nun am Fleisch bleibt und mit diesem in Kontakt ist, desto größer ist auch wieder die Gefahr der Keimbelastung. Ein weiterer Punkt, der für die Entfernung der Folie spricht, ist der, dass nicht so viel Fleisch in der Folie hängen bleibt. Gerade der von Hunden so begehrte Sud lässt sich so einfach in den Napf schütten.
FRESCO: Würden Sie sagen, dass gebarfte Hunde anfälliger für Infektionen durch Keime oder Bakterien sind?
S. Krukemeyer: Aus meiner Sicht als Tierärztin kann ich das nicht bestätigen. Meistens holen sich die Tiere diese draußen und das kann genauso gebarfte Hunde treffen, wie auch Hunde, die mit Trocken- oder Nassfutter gefüttert werden.
FRESCO: Aber dennoch würden sie begrüßen, dass durch das HPP-Verfahren Keime und Bakterien reduziert werden?
S. Krukemeyer: Genau. Man hat in dem Dogorama-Ergebnis gesehen, wie viele Keime im rohen Fleisch enthalten sind, die da überhaupt nicht hingehören. Auch pathogene Keime, die echt gefährlich sind und immer krank machen. Und dabei denke ich dann nicht nur an unsere Hunde: Es gibt Keime, die vom Hund auf dem Menschen übertragen werden. Das sind die sogenannten Zoonosen. Einige von ihnen sind sogar meldepflichtig wie beispielsweise die Salmonellen.
Daher finde ich es sehr wichtig beim Barf genau hinzuschauen. Wird das Fleisch vom Barf-Hersteller in Bezug auf Keime und Bakterien reduziert und wenn ja, welche Verfahren kommen zum Einsatz? Hier sticht auch wieder ganz klar die HPP-Methode von FRESCO hervor, denn mit diesem werden die Keime zuverlässig durch hohen Druck abgetötet, ohne die Vitamine und Mineralstoffe herauszuziehen. Diese Art der Keimreduktion kennen wir ja schon aus der Lebensmittelindustrie wie zum Beispiel bei Babynahrung. Und auch für die Barf-Hersteller empfinde ich das HPP-Verfahren als ideal hervorragend.
FRESCO: Ihre Hunde haben eine sehr gesunde Erscheinung. Darf ich fragen, was Sie füttern?
S. Krukemeyer: Ich barfe tatsächlich. Meine Hunde werden seit 17 Jahren gebarft, kriegen ihr Rohfleisch und man sieht es ja nun auch an meiner alten Hündin. Die Oma ist im August 14 Jahre alt geworden. Sie ist gesund alt geworden, macht tolle Häufchen und das Fell glänzt. Sie läuft noch gut zwei Stunden mit. Natürlich ist sie nicht vor altersbedingten Erkrankungen oder etwa dem Vestibularsyndrom oder einem Schlaganfall geschützt. Das kann leider jeder Hund bekommen und da ändert auch das Barfen nichts. Aber meine Hunde mögen die Frisch und Natürlichkeit gerne, und sie vertragen es gut. Also ich kann nur sagen, ich bin damit sehr zufrieden. Ich fahre damit jetzt schon seit 17 Jahren gut und ich würde es nicht anders machen.
FRESCO: Füttern Sie FRESCO FrischBarf?
S. Krukemeyer: Aber klar! Ich bin davon absolut überzeugt. Unglaublich hohe Qualität und ich finde, dass es super zusammengesetzt mit Blick auf die prozentuale Verteilung der Zutaten. Das ist einfach genau das, was Sie bei vielen anderen Barfherstellern nicht vorfinden. Und deshalb bin ich ein absoluter Verfechter auch von FRESCO FrischBarf. Und natürlich überzeugt das FRESCO FrischBarf dadurch, dass die Produkte hygienisch unbedenklich sind. Denn jede FRESCO FrischBarf-Portion wird mit hohem Druck von 5.000 bar behandelt, so dass die Gefahr von pathogenen Keime wie Salmonellen, Yersinien,Campylobacter u.a. im Frischfleisch minimiert wird. Deshalb weiß ich, dass ich ein sicheres Produkt kaufe, bei dem die Vitalstoffe jedoch erhalten sind, da diese durch die Druckbehandlung keinen Schaden nehmen.
FRESCO: Vielen herzlichen Dank für das interessante Gespräch.