Welpen - kleine Mitbewohner, große Verantwortung

Am Tag des Welpen soll auf die Nöte von Hundewelpen aufmerksam gemacht werden. Zu diesem Zweck hat die US-Amerikanerin Colleen Paige den 23. März zum Tag der Welpen gemacht. Wir folgen diesem Beispiel mit einem tollen Angebot für Dich und Deinen kleinen Liebling! Für eine gesunde und gute Entwicklung sollte Dein Hundebaby von Anfang an optimal ernährt werden. Mit unseren Junioren-Menüs schaffst Du gleich beim Einzug Deines Welpen die ideale Basis für ein gesundes Hundeleben. Daher bekommst Du von uns zu diesem tollen Anlass einen Kennenlern-Rabatt von 10% auf unser Welpenpaket!

Im Folgenden findest Du unsere Tipps und Tricks, die Dich optimal auf die Eingewöhnungsphase und die Erziehung des Welpen vorbereiten.

1. Achte auf eine welpensichere Umgebung

Weil junge Hunde sehr lebhaft und neugierig sind, sollte das neue Zuhause sicher eingerichtet sein. Dein pelziger Freund wird nach einer kurzen Eingewöhnungsphase durch die Wohnung bzw. das Haus wuseln, er wird schnuppern, knabbern und schlecken. Damit keine liebgewonnenen Gegenstände zur Beute des Kleinen werden, sollten sie im Vorfeld sicher verstaut werden. An oberster Stelle steht jedoch die Sicherheit des neuen Mitbewohners. Deswegen sollten Stromkabel, Telefonkabel sowie andere lebensgefährliche Leitungen unzugänglich gemacht werden. Auch Steckdosen müssen mit einer Schutzvorkehrung versehen werden. Unter Umständen müssen Zimmerpflanzen, Teppiche und/oder bestimmte Einrichtungsgegenstände anderswo untergebracht werden, damit sie den spitzen Milchzähnen des Welpen nicht zum Opfer fallen. Um zu prüfen, ob alle Gefahrenstellen beseitigt wurden, kannst Du Dich auf den Boden legen und den Raum aus der „Welpen-Perspektive“ betrachten.

2. Nimm Dir viel Zeit und Geduld. Sei nicht sparsam mit Lob

Dem Welpen sollte so viel Zeit und Ruhe wie möglich gegeben werden, damit er sich in seinem neuen Heim einleben kann. Jegliches Auf-ihn-Einstürmen aller Familienmitglieder sollte unterbunden werden. Um dem Zuwachs in der Anfangszeit beizustehen, solltest Du Dir die ersten zwei Wochen Urlaub nehmen. Dies ist nicht nur wegen der Erziehung zur Stubenreinheit wichtig, sondern auch für die seelische Entwicklung des Welpen.
Sprich mit ihm, damit er sich an Deine Stimme gewöhnt. Die ersten Stunden kannst Du auch dafür nutzen, ihm Kommandos wie „komm“ beizubringen, wenn er auf Dich zugeht. Lobe ihn, sobald er Dich erreicht hat, um so sein Verhalten positiv zu bestätigen. Das Loben wird den Welpen sein ganzes Hundeleben begleiten. Er wird alles daran setzen, diese Anerkennung, die zugleich eine Bestätigung seiner Handlung ist, von Dir zu bekommen. Deswegen solltest Du ihn für alle guten Handlungen loben. Sprich mit ihm. Sag ihm, dass er ein feiner, kleiner Kerl ist. Er wird Dich dafür anhimmeln. Bestrafe ihn bloß nicht. Es würde nur dazu führen, dass er Deine Nähe meidet und vor Dir wegläuft.

3. Richte Deinem neuen Mitbewohner einen Ruhe- und Schlafplatz ein

Bevor der drollige Mitbewohner bei Dir einzieht, solltest Du festlegen, wo er in Zukunft schlafen und dösen wird. Dieser Ort sollte von allen anderen Mitbewohnern respektiert und anerkannt werden, damit sich der kleine Wusler zurückziehen kann, wenn er alleine sein möchte. Dabei solltest Du darauf achten, dass der Welpe von seinem Schlafplatz aus alles überblicken kann – vor allem soll er seine Bezugsperson sehen und hören können. Am besten bietest Du Deinem Hundebaby einen sogenannten Zimmerkennel (faltbare Hundebox) an, dessen höhlenartiger Charakter Geborgenheit und Sicherheit vermittelt. Hast Du Dich einmal für einen Schlafplatz entschieden, sollte dieser nicht mehr verändert werden, da Kontinuität neben Liebe und Aufmerksamkeit bei der Hundeerziehung wichtig ist. Damit der Familienzuwachs seinen neuen Schlafplatz schnellstmöglich akzeptiert, solltest Du einen persönlichen Gegenstand des Hundes vom Züchter oder aus dem Tierheim mitnehmen – zum Beispiel ein Spielzeug – denn die Gerüche seiner Geschwister werden ihm dabei helfen, sich an die neue Situation zu gewöhnen.
Die Trennung von der Mutter und den Geschwistern sowie der Umzug bedeuten für den Welpen viel Stress, weshalb er viel Ruhe bei der Eingewöhnung an die neuen Lebensumstände braucht. Du kannst Deinem Liebling die Trennung von seiner Mutter erleichtern, indem Du eine Wärmflasche und einen Wecker in seinen Schlafplatz legst. Das Ticken simuliert den Herzschlag der Mutter und die Wärmflasche die Körperwärme. Keinesfalls solltest Du Dich von dem Fiepen des kleinen Vierbeiners erweichen lassen und ihn zu Dir ins Bett nehmen. Damit tust Du Dir und dem Kleinen keinen Gefallen, denn Du signalisierst ihm so, dass er in der Rangordnung mit dir auf einer Ebene ist. Besser wäre, wenn Du ihn in den Schlaf streichelst. Du kannst dieses Ritual auch mit dem Kommando „Körbchen“ verbinden, damit Dein Hundebaby versteht, dass dies sein Platz ist und dass er auf Anweisung dorthin gehen soll.

4. Sorge für eine geeignete Futter- und Trinkstelle

Die Futter- und Trinkstelle sollte sowohl für die Fellnase als auch für Dich leicht zugänglich sein. Aus hygienischen und praktischen Gründen werden zwei Näpfe benötigt – einer für Trinkwasser und einer für Futter – die gut abwaschbar und stabil sind. Beide Näpfe stellst Du auf eine Unterlage, um den Boden drum herum sauber zu halten. Auch hierbei kommt es auf Kontinuität und feste Gewohnheiten an, daher solltest Du den Welpen stets am gleichen Ort zur gleichen Zeit füttern. Zudem sollte der Wassernapf rund um die Uhr mit ausreichend frischem Wasser gefüllt sein.
Ein acht Wochen alter Welpe muss vier mal am Tag fressen. Eine Futterumstellung darf nur sehr langsam vonstatten gehen. In so einem Fall vermischst Du das mitgegebene Futter des Züchters nach und nach mit dem anderen Futter. Anschließend bringst Du den Welpen sofort nach draußen, damit er sich erleichtern kann. Genauso verfährst Du, wenn Dein Hundebaby nach dem Schlafen aufgewacht ist. Auch bei der Fütterung kannst Du Übungen zur Erziehung einbauen. Während Du das Futter für ihn zubereitest, wird er sehr zappelig werden, weil er sich darauf freut. Warte, bis er sich wieder beruhigt hat und sich hinsetzt. Erst dann gibst Du ihm den Napf und sagst „sitz“. Schon hat er ein weiteres Kommando gelernt. Als Belohnung gibt es ein „braver Hund“ (oder seinen Namen) sowie einen vollen Napf.

5. Besorge Deinem Welpen das passende Hundespielzeug

Damit Du und Dein Liebling lange Freude am gemeinsamen Spielen habt, solltest Du Dich für ein robustes Spielzeug entscheiden. Gemeinsames Spielen fördert eure Beziehung und stärkt die Verbindung. Ratsam wäre, den Welpen nicht alleine mit dem Spielzeug spielen zu lassen, damit er von Dir auf spielerische Weise wichtige Verhaltensregeln lernt. Kauen kann er an einem günstigen Baumwoll-Tau, um das Spielzeug zu schonen.
Wenn er ein unerwünschtes Verhalten zeigt, indem er jammert oder an Gegenständen knabbert, dann nimm es ihm kommentarlos weg und ignoriere seinen Protest. Wende Dich dann Dingen zu, die er haben darf. Höchstwahrscheinlich wird er es Dir nachmachen und alles andere vergessen. Lobe ihn unbedingt, wenn er von sich aus mit geeigneten Spielzeugen seinen Spiel- und Bewegungstrieb auslebt.

Wenn Du diese Tipps beachtest, steht Dir und Deinem Welpen eine wundervolle, gemeinsame Zeit bevor.
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Fotos: shutterstock

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